Internetanbieter

Die Entwicklung des Internets
in der Schweiz

Ein Überblick

Die Anfänge des Internets in der Schweiz gehen auf das Jahr um 1994 zurück, zuerst waren es einzelne kleine Provider wie Internet-Access, EUNET, agri.ch oder datacomm. Im Vergleich zu den grossen Anbietern, die erst später dazukamen, wie swissonline oder the blue window waren die kleinen Anbieter immer einen Schritt voraus. Die Marketingpower der grossen Telcos haben dann aber im Markt dazu geführt, dass immer mehr Angebote auf den Markt kamen, die nicht mehr miteinander vergleichbar waren. Der Angebotsdschungel war angerichtet und für den Konsumenten wurde es immer schwieriger sich für den richtigen Internet-Anbieter zu entscheiden.
Mitte der 90er Jahren waren es primär die Telefonkosten, die zu Buche schlugen. Ein paar Stunden Internetzugang kosteten schnell einmal gegen einhundert Franken, zusammengesetzt aus den Abo-Kosten für den Provider und den Telefongebühren, je nachdem wie lange jemand im Internet unterwegs war. Zu dieser Zeit gab es noch Nah- und Ferntarife welche mit dem Modem angewählt werden mussten, um so ins Internet zu kommen.
Die Bandbreiten waren in den Anfängen gar bei 2’400 bit/s ein Jahr später dann bei 9.6 kbit/s was schon einer Vervierfachung entsprach. Ab 1996 wurde dann ISDN eingeführt, somit Betrug die Bandbreite 64 kbit/s, mit der sogenannten Kanalbündelung waren sogar 128 kbit/s möglich. Somit war schon bald eine kleine Standleitung möglich. Die Bandbreiten verdoppelten sich beinahe jedes Jahr, dazu aber auch die Datenmenge, die exponentiell anstieg. Streaming oder eine permanente Videoübertragung war nicht wirklich realistisch.
Hingegen war VoIP bereits 1999 in aller Munde da die Telefonie über das Internet mit wenig Bandbreite auskam. VoIP wurde jedoch erst richtig wahrgenommen als die Ablösung der Festnetztelefonie ab 2014 so richtig Fahrt aufnahm.
Im Vergleich zu heute werden kaum mehr Bandbreiten von unter 100 mbit/s angeboten.  

Die Entwicklung und Verbreitung des Internets in der Schweiz war zuerst den early birds vorenthalten, dann aber entdeckte die gesamte Bevölkerung immer mehr das E-Mail oder schlicht das Surfen über verschiedene Webseiten. Alle wollten einen Internet Zugang, heute ohne Internet, kaum mehr denkbar.

Aktuelle Internettechnologien 2021

Heute sind es über 25 Anbieter in der Schweiz mit einer gewissen Grösse die seriös einen Internetzugang anbieten, für zu Hause, wie auch für das Home-Office oder KMU’s.
Grundsätzlich wird zwischen Upload- und Downloadgeschwindigkeit unterschieden, Downloadgeschwindigkeit war in Vergangenheit immer höher als die Upload Geschwindigkeit.
Zu unterscheiden gibt es heute primär drei Technologien.

DSL Technologien


Der gute alte Kupferanschluss war sehr beliebt und bewährt. Eigentlich das einfachste, eine Punkt zu Punkt Verbindung.
DSL läuft über diese Kupferleitung und steht für Digital Subscriber Line.
Verschiedene Arten von Technologien prägen den xDSL Markt. Das x ist ein Platzhalter für die entsprechende Technologie. Begonnen hat die xDSL Technologie schon früh um 1998 kamen die ersten xDSL Modems auf den Markt mit einer Download Geschwindigkeit von 144 kbit/s, bekannter wurde dann der Nachfolger ADSL mit rund 6 Mbit/s Download und 640 kbit/s Upload Geschwindigkeit. Von ADSL gab es dann wiederum verschiedene Ausprägungen. Als nächster Standard kam dann VDSL und VDSL2.



G.fast (Nachfolgestandard von VDSL2) Aktuell wird auf den Standard G.fast gesetzt. Diese Technologie ermöglicht auf kurzen Strecken von bereits existierenden Kupferleitungen eine Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s. Die Distanzen sind jedoch auf 250 Meter beschränkt. Ab diesem Punkt kommt dann wieder Fiber zum Einsatz. Es ist also eine Art Brückentechnologie, bis Fiber ganz an den Standort geführt werden kann.

Fiber

Fiber siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Fibre ist der Nachfolger von xDSL ersetzen und wird auch das gute alte Kabel der Kabelnetzbetreiber ablösen.
Heute bauen alle grossen Telcos Ihre netze auf Fiber um, was zum Teil enorme hohe Kosten nach sich zieht.
Fiber ist der Standard der uZkunft, die Idealkonstellation ist jene das eine Fiberleitung eines Internetanbieters direkt an den gewünschten Endpunkt sprich Standort geführt werden kann.

Fiberanbieter sprich die Besitzer der Fiberleitungen sind primär Swisscom sowie die jeweiligen Stadtnetze. Praktisch alle grossen Städte haben in eigene Fibernetze investiert. All diese Anbieter bieten Ihre Netze den Providern zum Wiederverkauf an. Die heutigen Provider kaufen die Leitungen bei der Swisscom oder den Stadtnetzen ein  um diese mit Ihren eigenen Services anzureichern und verkaufen diese dann den Endkunden.

Cable

In der Schweiz hatte Cablecom (dann UPC, heute sunrise UPC Schweiz) mit noch im Verbund mit anderen kleinere Kabelnetzbetreibern das Kabelnetz für den Internetzugang angeboten.
Die Kabelnetze wurden vor allem in der Nachkriegszeit gebaut, dies vor allem für die Übertragung von Radio und TV.
Diese Technologie ist jedoch veraltet und muss in den nächsten Jahren ersetzt werden.  
Die Kabelnetzbetreiber sind organisiert unter www.suissedigital.ch
Das Hauptproblem der Kabelnetzbetreiber ist jedoch vor allem dass diese keine eigenen Bundles anbieten können sprich ein Internet Anschluss, TV kombiniert mit einem Mobileangebot, das sogenannte Tripple Play. Die Kabelnetzbetreiber besitzen keine eigene Mobilelizenz, eine sogenannte «Mobilfunklizenz für die Schweiz» wie Swisscom, sunrise oder SALT.

Die Bandbreiten, die heute angeboten werden gehen immer mehr Richtung 1 Gbit/s wozu jedoch erwähnt werden muss dass diese für ein Internet zu Hause oder ein Home Office klar überdimensioniert sind, Spezialapplikationen mal ausgenommen. Ein Full HD Streaming kommt mit rund 25 mbit/s aus, somit können locker drei Familienmitglieder streamen und eine Person hat immer noch genügend Bandbreite für Office Applikationen, E-Shopping oder andere Downloads zur Verfügung.
Viele Downloads sind temporär und nicht permanent, vielfach wird spontan ein Foto in die Cloud geladen sprich auf Facebook gepostet oder von YouTube ein Video oder Musikclip angeschaut
Mit einer Downloadgeschwindigkeit von 100 mbit/s bis 200 mbit/s ist heute ein Haushalt schon sehr gut bedient. Dazu kommt, dass der Markt vermehrt nur noch synchrone Anschlüsse anbietet. Die synchronen waren zu Beginn der xDSL Technologie berechtigt auf Grund der Distanz, mit dem Umstieg auf die Glasfasertechnologie werden diese jedoch hinfällig.

Mobiles Internet mit 5G / LTE

Viel diskutiert wird immer wieder auch dass in Zukunft eine permanente Internetverbindung über 5G die anderen Technologien wie xDSL und Fiber ablösen wird. Im Vergleich zu den terrestrischen Leitungen wird von 5G immer eine ideale Ergänzung sein, vor allem als Backup Verbindung im Falle eines Ausfalles der bestehenden Leitung. Im Vergleich zu Fiber wird 5G jedoch nicht als Ersatz dienen können, da 5G ein shared medium ist. Viele Router oder sonstigen Geräte Verbinden sich mit einem Antennenmast. Es ist immer eine Frage der Auslastung des Antennenmastes.
Für kurzfristiges Verbinden mit dem Internet kann 5G eine gute Alternative sein.

Standleitungen – CES, MPLS, Standortvernetzung

Die Standleitungen

Eine Standleitung ist eine permanente (dauerhaft stehende, sog. „dedizierte“) Verbindung zweier Kommunikationspartner über ein Telekommunikationsnetz. Die Standleitungen waren lange, vor allem in den 90er Jahren die beste Verbindung zwischen zwei Standorten, wo viel kommuniziert wurde, egal ob via Telefon oder Datenverkehr. Die Standleitung hatte eine definierte Bandbreite vielfach von 64kbit/s bis zu 2 mbit/s.
Standards heute sind Bandbreiten von 2mbit/s für einfache permanente kleine Datenpakete bis hin zu mehreren Gbit/s Leitungen für grosses Datenvolumen.

Siehe auch www.netconnect.ch/buiness

CES (Carrier Ethernet Services)

Der Carrier Ethernet Service (CES), ist kostengünstig und flexibel. Vor allem aber dank der verfügbaren SLA’s sehr beliebt. Bandbreiten von 0.2 mbit/s zu 10 Gbit/s stehen hier zur Verfügung

CE 2.0 MEF Certified

MPLS

Das sogenannte Multiprotocol Label Switching (MPLS) ermöglicht verbindungsorientierte Übertragung von Datenpaketen. Vor allem für Standortvernetzungen, geeignet für garantierte Sprach- und Datendienste.

Unsere Lösungen

Netconnect bietet Lösungen rund um die Vernetzung für KMU’s wie auch einzelne Standorte, sowie Home Office. Qualität und Verfügbarkeit sind unser Credo. Unsere Partner wie Cisco www.cisco.com und Hewlett Packard Enterprise www.hpe.com  sind hier unsere Verlässlichsten Partner. Bei der Software wollen wir alles bei uns unter Kontrolle haben deshalb sind das unsere, seit teilweise Jahrzehnten, eigene Lösungen, die mit unseren Kunden gewachsen sind.

Unser Team besteht aus den erfahrenen alten Hasen die schon beim Start des Internets dabei waren, gespickt mit den jungen wilden Nerds, das gibt eine gute Mischung, auf die Sie sich verlassen können.

Auch lassen wir uns gerne von unseren Kunden inspirieren, nur so stellen wir sicher, dass wir auch das bieten können, was am Markt gewünscht und geschätzt wird.

Internetverfügbarkeit prüfen:

Privat

Business

netconnect 50

35.00 CHF / Monat

bis zu 50/50Mbit/s Bandbreite

gratis Providerwechsel

keine Aufschaltkosten

netconnect 100

topseller badge

45.00 CHF / Monat

bis zu 100/100 Mbit/s Bandbreite

gratis Providerwechsel

keine Aufschaltkosten

netconnect 200

65.00 CHF / Monat

bis zu 200/200 Mbit/s Bandbreite

gratis Providerwechsel

keine Aufschaltkosten

netconnect 500

75.00 CHF / Monat

bis zu 500/500 Mbit/s Bandbreite

gratis Providerwechsel

keine Aufschaltkosten

netconnect 1000

95.00 CHF / Monat

bis zu 1000/1000 Mbit/s Bandbreite

gratis Providerwechsel

keine Aufschaltkosten

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Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und freuen Sie sich auf das Erlebnis, dass eben eine Internetverbindung mehr ist als nur ein Massenprodukt.

Ganz nach unserem Motto: netconnect – connect the net.